Exklusive Topsoil Mapper Vertriebspartnerschaft mit CNH Industrial

Traiskirchen, 26.2.2018

Geringer Kraftstoffverbrauch durch variable Tiefenführung / sensorgestützte Einstellung der Arbeitstiefe / höhere Arbeitseffizienz durch gleichmäßigere Arbeitsgeschwindigkeit / Entlastung des Fahrers / vollständig ISOBUS fähiger Bodensensor / ISOBUS Taskcontroller für Bodenbearbeitungsgeräte

CNH

Geoprospectors GmbH ein Technologieanbieter aus dem österreichischen Traiskirchen konnte CNH Industrial, ein führendes Precision Farming Unternehmen von der Qualität des Topsoil Mapper (TSM) Bodensensors überzeugen und für eine langfristige Zusammenarbeit gewinnen. Eine exklusive Vertriebspartnerschaft für den EMEA Raum war unter anderem das Ergebnis der intensiven Gespräche und Verhandlungen der letzten Monate. 

Europakarte Vertrieb

Als erster Meilenstein steht die Aufnahme des TSM von Geoprospectors in das Case IH Produktportfolio auf dem Plan. Die Übernahme von Vertrieb und Service des Sensors erfolgt in den Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, den BENELUX Staaten, Polen, Ungarn, Ukraine, Bulgarien, Rumänien und der Republik Moldau.

„Wir haben uns für den Vertrieb des Topsoil Mappers nach Vorstellung der ISOBUS Lösung auf der Agritechnica 2017 ambitionierte Ziele gesetzt. Für Geoprospectors ist der Abschluss der Vertriebspartnerschaft mit CNH Industrial ein großer Schritt in Richtung Bekanntheit und Internationalisierung und wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit,“ erläutert Matthias Nöster (kaufm. GF).

Michael Pregesbauer (techn. GF), maßgeblich für die technische Entwicklung verantwortlich, führt weiter aus: „Wir freuen uns, dass wir das Interesse eines Unternehmens wie CNH Industrial wecken konnten, das mit der Advanced Farming Systems (AFS) Linie speziell auf der Suche nach innovativen Produkten ist. Es bestätigt uns weiters in unserem Ziel, Produkte zu entwickeln, die marktorientiert sind und dem Kunden einen eindeutigen Mehrwert liefern.“

Variable Ansteuerung auf den DLG Feldtagen in Bernburg

Die ressourcenschonende Bearbeitung von landwirtschaftlichen Böden als zentraler Punkt in der modernen Landwirtschaft ist seit über zwei Jahrzehnten mit seinen führenden bodenschonenden gedämpften Bandlaufwerken und seinen AFS-Lösungen (Advanced Farming Systems) im Bereich Precision Farming eine der Kernkompetenzen von CASE IH. Durch die Kombination eines modernen Sensorsystems mit den Vorteilen moderner Traktorentechnolgie, wird es Landwirten nun ermöglicht, eine weitere signifikante Reduzierung des Betriebsmitteleinsatzes bei gleichzeitiger Erhöhung der Arbeitseffizienz zu erreichen. Die Technologie ermöglicht eine bodenoptimierte und automatisierte Ansteuerung von hydraulisch gesteuerten Bodenbearbeitungsgeräten via ISOBUS.

Sensorgestützte Tiefenführung

Die Heterogenität landwirtschaftlicher Böden erfordert unterschiedliche Bearbeitungstiefen während der Bodenbearbeitung um teilflächenspezifische Unterschiede in der Bodenart, Verdichtung und Wassergehalt entsprechend ausgleichen zu können. Die saisonal sehr stark schwankenden Parameter können letztendlich nur in Echtzeit mit der erforderlichen Genauigkeit und Zuverlässigkeit erfasst werden.

Der Topsoil Mapper ist in der Lage, die relevanten Bodenparameter in Echtzeit zu erfassen und diese dem Jobrechner der Bodenbearbeitungsmaschine zur Tiefenführung zur Verfügung zu stellen. Dazu wird der Sensor vor dem Traktor installiert. Die erfassten Messwerte werden vom Jobrechner des Sensors unmittelbar in Steuerbefehle für die Bodenbearbeitung umgerechnet und per ISOBUS an den Jobrechner der Maschine übertragen.

Erste vollständige ISOBUS Lösung in der Bodenbearbeitung

Mit dem Topsoil Mapper bietet Case IH im Segment der Bodenbearbeitung nunmehr die weltweit erste vollständige durchgehende ISOBUS Lösung an. Neben dem Sensor wird im Rahmen eines Komplettpakets auch ein ISOBUS Jobrechner als Nachrüstbausatz für jedes beliebig hydraulisch ansteuerbare Bodenbearbeitungsgerät angeboten. Damit können vor allem bestehende Maschinen flexibel und unkompliziert nachgerüstet werden. Der Topsoil Mapper kann entweder als Sensorkomponente oder als spezielle Frontgewichtlösung bestellt werden. Die Variante als integrierte Frontgewichtslösung ist vor allem dann attraktiv, wenn für die Bodenbearbeitung ohnehin ein Gegengewicht im Fronthubwerk mitgeführt werden muss.

„Für die maximale Kundenakzeptanz ist die Integration des neuen Systems in bestehende Arbeitsabläufe beim Landwirt beziehungsweise Fahrer entscheidend. Wir setzen daher voll auf die ISOBUS Kompatibilität des Topsoil Mappers um dem Landwirt die bestmögliche Einbindung in seine Betriebsabläufe zu gewährleisten“, sagt Maximilian Birle, der zuständige Vertriebsleiter AFS.

An Effizienz und Bedienkomfort ausgerichtet

Unmittelbar nachdem der Sensor in der Front ISOBUS Dose, sowie der Jobrechner des Bodenbearbeitungsgerätes in der rückwertigen ISOBUS Dose des Traktors angeschlossen ist, kann mit dem Geräteeinsatz begonnen werden. Eine aufwändige Kalibrierung ist nicht notwendig. Der Fahrer wählt aus den zur Verfügung stehenden Regelprogrammen das für die Bearbeitungsfahrt aus und kann sofort beginnen. Standardmäßig stehen Programme für die flache und die tiefe Bodenbearbeitung sowie die Tiefenlockerung zur Verfügung. Für Spezialfälle können auch anwenderspezifische Regelungen parametrisiert werden.

Die Bedienung des Topsoil Mappers sowie des Implement Jobrechners erfolgt ausschließlich über den integrierten Case IH AFS 700 Monitor. Weitere Monitore sind nicht notwendig. Die Dokumentation der Tiefenwerte erfolgt über den Task Controller des Terminals. Die GPS Positionierung des Traktors wird dabei für die Kartierung der Sensormesswerte genutzt.

Maximale Dokumentation

Wurden bislang Bodenkarten in einem eigenen Arbeitsschritt erstellt, ist es nunmehr durch den Einsatz des Topsoil Mappers möglich, während jeder Arbeitsfahrt aktuelle Bodeninformationen aufzuzeichnen. Diese können dann für die weitere Applikationsplanung weiterverwendet werden. Der Topsoil Mapper kann bei allen Bewuchs-, Witterungs- und Bodenverhältnissen eingesetzt werden und stellt somit neben der Maschinensteuerung auch ein vielseitiges Werkzeug dar, wenn es um die Kartierung von Bodenparametern geht. Der Datenaustausch erfolgt über standardisierte Austauschformate wie bspw. ISOXML oder Shape Files. Die Integration in gängige Farmmanagementsysteme ist somit gewährleistet.

Ein großer Schritt Richtung mehr Effizienz

Mit dem Topsoil Mapper und dem Anbaugeräte-Nachrüstungskit bietet Case IH über seine Vertriebspartner seinen Kunden eine attraktive Lösung mit einer Reihe an Vorteilen. Dazu gehören unter anderem, die mit geringeren Kraftstoffverbrauch einhergehenden Kosteneinsparungen, sowie die ressourcenschonende Bearbeitung des Bodens. „Die variable Tiefenführung markiert den Beginn eines neuen Kapitels in Hinblick auf die Zukunft der Teilflächen spezifischen Bodenbearbeitung“, ist Birle überzeugt.

Besuchen Sie Geoprospectors auf den DLG Feldtagen (12 – 14 Juni 2018) in Bernburg (Stand GC17), wo auch Case IH den Topsoil Mapper mit variabler Ansteuerung präsentieren wird.