FAQs

Antennen Parameter_grün

Welche Untersuchungstiefen sind mit dem bodendurchdringenden Radar möglich?

Die Eindringtiefe der elektromagnetischen Welle hängt stark von den lokalen Bodeneigenschaften ab. Die Werte wurden, in der Annahme einer normalen geologischen Umgebung, berechnet.

Die maximale Eindringtiefe basiert auf perfekten Radarbedingungen, wie frisches Wasser/Eis, Kalkstein, trockener Sand, Beton, usw. Die Tiefen variieren stark mit dem Wassergehalt des Mediums.



Wie groß können die zu erfassenden Objekte sein?

Die kleinstmögliche Objektgröße richtet sich nach der eingesetzten Messfrequenz. Die Wahl des Frequenzbereiches ist ein Kompromiss zwischen möglicher Eindringtiefe und des Auflösungsvermögens. Mit dem von Geoprospectors eingesetzten Bodenradarsystemen können Objekte ab einer Größe von 1 cm erfasst werden.



Ist mit Flurschäden zu rechnen?

Nein. Da das Bodenradar über den Boden gezogen wird und die Antenne auf einer speziellen Kunststoffplatte montiert ist, entstehen z.B. auf Asphaltstrecken keine Schäden.

Aufgrund des geringen Gewichts unserer Bodenradarantenne wird die Vegetation nur kurzfristig niedergedrückt und erholt sich anschießend rasch wieder.



Muss die Straße für die Messarbeiten gesperrt werden?

Nein, die Messung kann im Fließverkehr stattfinden. Das Messsystem, welches für Straßenvermessungen verwendet wird, kann an einen PKW montiert werden und die Messung kann bei Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h durchgeführt werden.



Welchen Vorteil hat ein Step Frequency Radar System?

Der Vorteil des Step Frequency Radar Systems im Vergleich zu konventionellen Pulsed Radar Systemen besteht darin, dass nicht nur eine Center Frequenz verwendet wird, sondern das gesamte Frequenzspektrum von 3 Ghz bis rund 50 Mhz während einer Messung durchlaufen wird. Dadurch ist gewährleistet, dass Schichtgrenzen oder Objekte im oberflächennahen Bereich, wie auch in den  tiefer liegenden Schichten, erfasst werden.



In welchem Format können die Daten geliefert werden?

Je nach Kundenanforderung können die Daten beginnend von Rohdaten bis hin zu einem GIS kompatiblen Datenaustauschformat bereit gestellt werden.



Wie lange dauert die Datenauswertung?

Die Dauer der Datenauswertung richtet sich in erster Linie nach den Wünschen des Kunden. Je umfangreicher das Endprodukt desto länger die Auswertung. Grob kann man sagen, dass ein Tag Datenerhebung ein bis drei Tage Datenauswertung bedingt.



Signal Eindingtiefe_grün

Die folgende Grafik ist eine Darstellung der Signal-Eindringtiefe für verschiedene Materialien.

Das verwendete Equipment muss je nach Beschaffenheit des Untergrundes individuell abgestimmt werden (Einkanal - Mehrkanal - Radar) um ein optimales Ergebnis zu erzielen. 






Welche Kosten entstehen bei den unterschiedlichen Kartierungsverfahren?

Da die Vermessungsanforderungen meist unterschiedlich sind, trifft dies auch auf die Kosten zu. Folgende Parameter müssen bei der Erstellung eines Offerts in Betracht gezogen werden:

  • Größe und Beschaffenheit des zu vermessenden Gebiets
  • Verwendetes Equipment (Einkanal-/Mehrkanal-Radar) 


Gerne beraten wir Sie und stellen Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Bedürfnisse zusammen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage unter office@geoprospectors.com.


Ein Kalkulationsbeispiel auf Grundlage der Kartierung von 200 m Straßenzug im besiedelten Raum:

Kosten Equipment    €    713,06

Kosten Vorbereitung €    877,29

Datenauswertung     € 2.129,81

Gesamtkosten         € 3.720,16